Was ist die PROCAM-Studie?

Die PROCAM-Studie ist die größte verfügbare Beobachtungsstudie, die sich auf kardiovaskuläre Erkrankungen konzentriert. Sie vergleicht Daten von Menschen, die im Lauf des Beobachtungszeitraums eine Erkrankung entwickelt haben, mit den Daten derjenigen, die gesund geblieben sind.

Das allgemeine Ziel dieser Studie ist es, Risikofaktoren für Erkrankungen der Herzkranzgefäße, Schlaganfälle und andere Krankheitszustände zu ermitteln, um die Risikoidentifikation zu verbessern und Empfehlungen abgeben zu können, wie man Krankheiten frühzeitig vorbeugen kann.


Die Studie begann im Jahr 1978, und bis zum Jahr 2007 hatten 50.000 Menschen (31.376 Männer und 18.624 Frauen) teilgenommen. Man stellte dabei bedeutende Unterschiede fest hinsichtlich der Prävalenz und Inzidenz bestimmter Risikofaktoren bei den Menschen, die innerhalb von 10 Jahren nach der Erstuntersuchung einen Herzinfarkt oder Schlaganfall bekamen, und denen, die keine Anzeichen von Erkrankungen zeigten.

Der Vergleich der beiden Gruppen machte es möglich, Risikofaktoren für Herzkrankheiten und Schlaganfälle zu identifizieren. Das Herzalter bedient sich dieser wissenschaftlichen Daten, um Ihnen einen Anhaltspunkt für Ihr Herzalter in Bezug auf Ihr Lebensalter zu geben.

 

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